Ucca on Januar 14th, 2012
Madagaskar

Der Pangalaneskanal, Foto: Lothar Henke / pixelio.de

Nicht wenige Besucher und Kenner Madagaskars beurteilen die geologisch bedingte und relative räumliche Isolation der fast 590 000 km² großen Insel im Indischen Ozean als Fluch und Segen zugleich. Während es für viele der etwa gut 20 Millionen menschlichen Bewohner des gelegentlich „sechster Kontinent“ genannten Eilandes nicht immer einfach ist, in ihrer Heimat ein gutes Auskommen zu finden, verdankt zumindest die madagassische Flora und Fauna der abgeschiedenen Lage ihre weltweite Einzigartigkeit. So gibt es etwa nur auf Madagaskar die affenähnlichen und in 70 Untergruppen aufgeteilten Lemuren. Auch die Igel-artigen Tenreks, das kleinste Chamäleon der Welt und viele endemische Insektenarten sind lediglich auf Madagaskar anzutreffen. Da es zudem nur wenige heimische Raubtiere, keine Schlangen und Affen gibt, konnten sich die oben genannten Arten seit der Loslösung der Insel vor 60 Millionen Jahren von den kontinentalen Landmassen Afrikas und Indiens bis zur erst sehr spät einsetzenden menschlichen Besiedlung ab ca. 350 v. Chr. nahezu ungestört und -gefährdet entwickeln. Read the rest of this entry »

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Ranger in Namibia

Stolz, Foto: Kunstzirkus / pixelio.de

Waidmannsheil im Wüstensand? Treibjagd in den Tropen? Nach Windhoek wegen Wild? Solche eher rhetorischen Fragen würden erfahrene Jäger natürlich schnell mit einem wissenden Lächeln auf den Lippen positiv beantworten, gilt der südwestafrikanische Staat doch seit geraumer Zeit wegen seiner großen,von viel unterschiedlicher „Beute“ bevölkerten Jagdgebiete und vielseitig infrastrukturell ausgerichteter Farmen als sehr gute Adresse für Jagdurlauber. Read the rest of this entry »

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Kenia trauert

Besprechung, Foto: Kunstzirkus / pixelio.de

Ihr Lebensweg war ungewöhnlich, mutig und diente als Vorbild für viele – nicht nur Frauen – nicht nur – in Afrika. Die im Jahr 2004 mit dem Friedensnobelpreis für ihren Kampf für Frauenrechte und ihre Verdienste um den Umweltschutz ausgezeichnete Wangari Maathai ist am 25.9.2011 im Alter von 71 Jahren in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gestorben. Read the rest of this entry »

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Chobe Fluß bei Kasane

Am Chobe River, Foto: Lothar Henke / pixelio.de

Schon seit meiner Kindheit bin ich von der Tierwelt Afrikas fasziniert, wahrscheinlich ist mein Großvater mütterlicherseits daran „schuld“, denn er hat mir damals immer wieder von seiner Zeit als Farmer in Namibia und seinen Erlebnissen mit wilden Tieren erzählt.

Ob das alles so gestimmt hat, wie es von meinem Opa seinerzeit blumig geschildert wurde, bezweifele ich zwar schon länger, aber nichts desto trotz fesseln mich Dokumentationen über die Fauna des südlichen Afrika noch heute, und ich spielte schon oft mit dem Gedanken mir diese bei einer Reise einmal persönlich anzusehen. Read the rest of this entry »

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Die vor der Küste des ostafrikanischen Staates Tansania gelegene und diesem verwaltungstechnisch zugehörige Insel Sansibar kann auf eine lange, ereignisreiche und bewegte Geschichte zurück blicken, die neben der oft wechselnden Fremdherrschaft durch verschiedene Kolonialmächte vor allem auch durch den damaligen Sklavenhandel, zahlreiche innen- und außenpolitische Turbulenzen, lebhaften Handel und auch durch eine seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sich langsam aber stetig entwickelnde touristische Infrastruktur geprägt wurde und wird. Read the rest of this entry »

Foto: Udo Nowak / pixelio.de

„Welcome to Egypt!“ Nicht wenige der zahlreichen Korrespondenten westlicher Medien und andere ausländische Beobachter waren angesichts der meist sehr freundlichen Begrüßung mit eben genau diesem langjährigen offiziellen ägyptischen Tourismus-Slogan durch die demonstrierenden Massen auf dem Kairoer Tahrir-Platz und anderswo im unerwartet sehr schnell turbulent gewordenen Nilstaat überrascht. Wie sich der Tourismus in Ägypten in nächster Zeit entwickeln wird, ist nach Meinung vieler Reisexperten momentan jedoch noch nicht detailliert abzuschätzen. Viel wird davon abhängen, ob sich die gesellschaftlich-politische Lage im Land weiterhin beruhigt, und somit Urlauber, die momentan noch von den jüngsten Unruhen abgeschreckt wurden, wieder volles Vertrauen in die zweifellos sehr gute touristische Infrastruktur vor Ort finden. Read the rest of this entry »

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Ucca on Februar 9th, 2011

Foto: skippbit / pixelio.de

Es war wirklich nicht ganz einfach, es hat lange gedauert, und manchmal war ich schon fast soweit, meine Reisepläne nach Libyen aufzugeben, aber schlussendlich hatte ich es dann doch in den Händen: Mein touristisches Monatsvisum für die „Die Große Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija“ (wie sich Libyen selbst offiziell nennt). Read the rest of this entry »

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Ucca on Januar 11th, 2011

Foto: tokamuwi / pixelio.de

Auch wenn es mir etwas peinlich ist, denn schließlich wirkt dieses Geständnis angesichts der kulturellen Bedeutung des alten Ägyptens für die Weltgeschichte leicht pubertär, so muss ich es doch zugeben:

An meiner Begeisterung für das Land am Nil waren anfänglich nicht die imposanten Pyramiden oder die prächtigen Pharaonen „schuld“, sondern schlicht und ergreifend die schöne Kleopatra. Read the rest of this entry »

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Afrikaner on Dezember 9th, 2010
Giraffen kreuzen den Weg, Foto: Janine Grab-Bolliger

Giraffen kreuzen den Weg, Foto: Janine Grab-Bolliger

Viel wurde geschrieben und befürchtet vor der ersten Fußballweltmeisterschaft auf afrikanischem Boden, vor allem die westlichen Medien waren voll von Warnungen und Sicherheitshinweisen für Besucher des Spektakels, die diese vor Straßenraub, Diebstahl, Aids und anderem bewahren sollten. Als jemand der dort war, kann ich im Nachhinein für mich nur sagen: Es wurde zum Teil schamlos übertrieben. Read the rest of this entry »

Safari in Afrika, Foto: Lothar Henke / pixelio.de

Safari in Afrika, Foto: Lothar Henke / pixelio.de

Ich bin wirklich schon etwas aufgeregt, aber das ist wohl normal wenn man so lange auf etwas wartet, alles genau plant und sich natürlich auch schon gehörig freut. Vor drei Jahren kam mir der Gedanke als ich eine Dokumentation über afrikanische Nationalparks gesehen habe, und da ich mich auch als Hobbyfotograf schon immer sehr für Afrika und seine Fauna und Flora interessiert habe , beschloss ich damals, mir endlich einen alten Jugendtraum zu erfüllen, und den „schwarzen Kontinent“ erstmals zu besuchen. Read the rest of this entry »

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