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		<title>Unterwegs in Mosambik: Der Fischmarkt in Maputo ist noch ein Geheimtipp</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:48:18 +0000</pubDate>
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Auch wenn ich normalerweise nicht unbedingt zu den überzeugten Fischessern gehöre (was nicht zuletzt an dem in Deutschland nicht immer sehr reichhaltigen Angebot liegt), habe ich mich doch während meines Urlaubsaufenthaltes im südostafrikanischen Mosambik und vor allem bei meinen Tagen in der dortigen Hauptstadt Maputo von den vielen verschiedenen Fischsorten der Region kulinarisch anregen lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_261" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/04/Auf-dem-Fischmarkt.jpg"><img class="size-medium wp-image-261" title="Auf dem Fischmarkt" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/04/Auf-dem-Fischmarkt-300x225.jpg" alt="Auf dem Fischmarkt" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Fischmarkt, Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn ich normalerweise nicht unbedingt zu den überzeugten Fischessern gehöre (was nicht zuletzt an dem in Deutschland nicht immer sehr reichhaltigen Angebot liegt), habe ich mich doch während meines Urlaubsaufenthaltes im südostafrikanischen <strong>Mosambik </strong>und vor allem bei meinen Tagen in der dortigen Hauptstadt <strong>Maputo </strong>von den vielen verschiedenen Fischsorten der Region kulinarisch anregen lassen und habe fast jeden Tag die frisch zubereiteten Meeresbewohner genossen. Anders als die meisten Reisenden war ich jedoch nicht schon in Maputo per Flugzeug gelandet, sondern hatte mich mit unterschiedlichsten und zum Teil so abenteuerlichen Verkehrsmitteln wie einem Wasserbüffelkarren von der Grenze zu <a title="Tansania – die Insel Sansibar" href="http://www.africanadventure.de/tansania%E2%80%93die-insel-sansibar-heimat-der-gewurznelken-und-einstiges-zentrum-des-sklavenhandels.html" target="_self">Tansania </a>im Norden über die Küstenstädte <strong>Pemba, Cidade de Nacala, Quelimane</strong> und <strong>Beira </strong>– die zweitgrößte Stadt Mosambiks – Richtung Maputo „durchgeschlagen“. <span id="more-260"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_262" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/04/Verkäufer-in-Maputo.jpg"><img class="size-medium wp-image-262" title="Verkäufer in Maputo" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/04/Verkäufer-in-Maputo-300x200.jpg" alt="Verkäufer in Maputo" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mozambique, Foto: Steve Evans / piqs.de</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Während dieser etwa zweiwöchigen Küstentour habe ich eigentlich überall zwar einfach zubereitete, aber meist sehr schmackhafte Fischgerichte  zu mir genommen. Vorherrschend war hierbei die Zubereitung auf dem Holzkohlengrill und seltener auch nach Art einer „Caldeirada“, einem klassischen portugiesischen Fischeintopf aus zumeist weißen Fischsorten wie Barrakuda oder Kabeljau, der mit Tomaten, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Weißwein gekocht wird. Das Erbe der ehemaligen Kolonialherren, die immerhin knapp 500 Jahre die Geschicke des Landes bestimmten, ist besonders noch in der Küche allgegenwärtig.<br />
Doch am beeindruckendsten war für mich als nun frischgebackenen Fischesser ganz sicherlich der <strong>Fischmarkt von Maputo</strong>, auf dem man fast jede erdenkliche Fischsorte kaufen und gleich im Anschluss in einem der vielen Fischrestaurants und Garküchen frisch zubereiten lassen kann. Restlos begeistert war ich vor allem von der „Caril de camarao a Mozambicana“, einem Garnelengericht mit einer Soße aus frisch geraspelter Kokosnuss, und auch der lokal viel verspeiste, fest- und weißfleischige Tilapia-Buntbarsch ist mit etwas Knoblauch und Olivenöl gebraten definitiv ein Geschmackserlebnis, welches ich nicht missen möchte. Auch Muscheln, Langusten und den nahezu Grätenlosen „Peixe Serra“ (Säge- oder Schwertfisch) kann ich Besuchern auf einer Reise nach Mosambik nur ausdrücklich empfehlen.</p>
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		<title>Einen Abenteuer-Urlaub in Madagaskar planen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 14:20:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Madagaskar gilt als Paradies für zahlreiche endemisch lebende Tier- und Pflanzenarten. Hier befinden sich in großen tropischen Wäldern Tiere und Pflanzen, die man sonst nirgendwo auf der Erde sieht und die so faszinierend scheinen, dass man sich bei näherer Betrachtung in eine ganz andere Zeit versetzt fühlt. Für Tier- und Pflanzenfreunde ist eine Abenteuer Reise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_219" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/03/Bambuswald-in-Madagaskar.jpg"><img class="size-medium wp-image-219" title="Bambuswald in Madagaskar" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/03/Bambuswald-in-Madagaskar-300x199.jpg" alt="Madagaskar" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bambuswald in Madagaskar, Foto: tokamuwi  / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Madagaskar gilt als Paradies für zahlreiche <a title="Worterklärung endemisch" href="http://www.duden.de/suchen/dudenonline/endemisch" target="_blank">endemisch lebende Tier- und Pflanzenarten</a>. Hier befinden sich in großen tropischen Wäldern Tiere und Pflanzen, die man sonst nirgendwo auf der Erde sieht und die so faszinierend scheinen, dass man sich bei näherer Betrachtung in eine ganz andere Zeit versetzt fühlt. Für Tier- und Pflanzenfreunde ist eine Abenteuer Reise nach Madagaskar ein Erlebnis welches sie nie vergessen werden. Die Reisezeit sollte nicht unbedingt in der madagassischen Regenzeit liegen und daher gut geplant sein. Für eine komfortable Unterbringung ist auch hier gesorgt, weil sich selbst das Paradies Madagaskar mit Hotels auf Touristen eingestellt hat.<span id="more-218"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Erlebnisse und Touren online planen</p>
<p style="text-align: justify;">Um den Urlaub in Madagaskar den eigenen Ansprüchen gerecht werdend zu gestalten ist es sinnvoll, bereits zu Hause am Computer Informationen einzuholen und sich über Möglichkeiten zu Touren und Tagesausflügen zu belesen. Um den Abend nicht in der Küche zu verbringen kann man ebenfalls das Internet nutzen, denn <a title="Mit lieferando online Essen bestellen" href="http://www.lieferando.de/" target="_blank">hier</a> gibt es weitere Infos rund um das Thema Essen bestellen und man kann sich bereits den Wunsch nach afrikanischer Küche erfüllen.<br />
Die madagassischen Tierarten wie Echinopstelfairi, der Kleine Igeltanrek sind so urig dass es sich lohnt, ihn vorher online kennenzulernen um ihn anschließend in der Natur wahrzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein erhalten gebliebenes kleines Paradies</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Wikipedia Artikel über Madagaskar" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskar" target="_blank">Madagaskar ist ein Paradies unter Palmen</a>, welches alle Ansprüche an einen unvergesslichen Urlaub erfüllt. Im Internet kann man sich zu Besonderheiten, Gesetzen und Anforderungen an einen Madagaskar Abenteuer Urlaub informieren und so bestens gerüstet starten. Bei einem <a title="Cocktailservice in Ihrer Stadt mit lieferando finden" href="http://www.lieferando.de/cocktailservice" target="_blank">leckeren afrikanischen Cocktail vom Cocktailservice</a> lässt sich die Reise mit der Partnerin am besten planen und man gerät schon bei der Betrachtung der Bilder auf dem Computer ins schwärmen. Wer einen erlebnisreichen Urlaub wünscht, ist im madagassischen Areal richtig und wird hier jeden Tag neue Dinge entdecken. Die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt ist nirgendwo auf der Welt so individuell und vielfältig.</p>
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		<title>Die Kalandula-Wasserfälle: Angolas prickelnde Schönheit in der Provinz Malanje</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 07:41:30 +0000</pubDate>
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Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan von Wasserfällen. Nachdem ich die ersten ihrer Art bereits im zarten Alter von etwa 3 Jahren im Fernsehen sah, und diese meiner Mutter zufolge mit der lautmalerischen Bezeichnung „Blupp-Blupp“ benannte, ziehen mich Wasserfälle jeder Art – je größer desto besser – sofort magisch in ihren Bann. Meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_212" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/03/Niagara-Fälle.jpg"><img class="size-medium wp-image-212" title="Niagara-Fälle" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2012/03/Niagara-Fälle-300x225.jpg" alt="Niagara-Fälle" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Niagara-Fälle 1, Foto: Christine Schmidt  / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan von Wasserfällen. </strong>Nachdem ich die ersten ihrer Art bereits im zarten Alter von etwa 3 Jahren im Fernsehen sah, und diese meiner Mutter zufolge mit der lautmalerischen Bezeichnung „Blupp-Blupp“ benannte, ziehen mich Wasserfälle jeder Art – je größer desto besser – sofort magisch in ihren Bann. Meinen ersten Wasserfall in natura konnte ich dann schon einige Jahre später im Rahmen eines Familienausfluges in die Schweiz bewundern. Der Rheinfall auf dem Gebiet der Gemeinden Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen war zwar nicht ganz so imposant wie ich insgeheim erhofft hatte, ein &#8220;Reinfall&#8221; war er jedoch bei weitem nicht, denn er wies all die faszinierenden Bestandteile eines Wasserfalls auf, die mich bis heute noch immer so nachhaltig faszinieren: Ein konstantes, aber meist unterschwelliges Rauschen, die permanente Bewegung der Wassermassen, ein feiner Schleier aus kleinsten Wassertropfen und natürlich die majestätische weiße Wand aus sich ständig neu formenden Wellen, die unablässig nach unten stürzen.<span id="more-209"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Mittlerweile habe ich auf meinen vielen Reisen schon einige der weltweit  bekanntesten Wasserfälle bewundern dürfen,</strong> so etwa die vielleicht international berühmtesten, die Niagarafälle an der Grenze der USA zu Kanada, die zentralafrikanischen Viktoriafälle des Sambesi in der Grenzregion zwischen Simbabwe und Sambia, die österreichischen Krimmler Wasserfälle in der Nähe von Salzburg und die Gavarnie-Fälle in den französischen Pyrenäen beim Ort Gèdre.  Mein aktueller Lieblingswasserfall aber ist seit meinem Aufenthalt dort der angolanische Kalandula-Wasserfall in der nördlichen Provinz Malanje an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Die auch unter ihren älteren Namen Herzog von Bragança- und Dianzundu-Fälle bekannten Kaskaden gelten mit ihren 105 Metern Höhe als die zweithöchsten Afrikas. Ihre Lage befindet sich ca. 85 Kilometer südlich der Stadt Malange am Fluss Lucala. Besonders sehenswert ist der Kalandula bzw. Calandula unmittelbar nach der Regenzeit, dann verbreitert er sich von gut 400 Metern auf fast 600. Ein wunderschönes Naturschauspiel am Kalandula sind auch die dort häufig zu bewundernden Regenbögen, die sich farbenfroh über das prickelnde Wasser spannen. Sehenswert sind auch die nah gelegenen Schwarzen Felsen und die Höhlen von Pungo Andongo sowie das benachbarte Kwanza-Flusstal.</p>
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		<title>Das zweitgrößte Naturschutzgebiet der Erde in Afrika &#8211; Die „Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area“</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 07:23:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[444.000 km² Gesamtfläche auf dem Gebiet der fünf afrikanischen Staaten Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Insgesamt mindestens 3000 verschiedene Tier- und über 600 unterschiedliche Vogelarten sowie die größte Population von Afrikanischen Elefanten mit einem Bestand von etwa 250.000 Tieren:  Die Eckdaten des in Kurzform meist „Kaza“ genannten Naturschutzgebietes im südlichen Afrika sind beeindruckend. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_205" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/12/Okavangodelta-in-Botsuana.jpg"><img class="size-medium wp-image-205 " title="Okavangodelta in Botsuana" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/12/Okavangodelta-in-Botsuana-300x180.jpg" alt="Okavangodelta in Botsuana" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Abendstimmung am Okavango, Foto: Lothar Henke  / pixelio.de</p></div>
<p>444.000 km² Gesamtfläche auf dem Gebiet der fünf afrikanischen Staaten <strong>Angola, <a title="Das Tierparadies Botswana" href="http://www.africanadventure.de/das-tierparadies-botswana.html" target="_self">Botswana</a>, Namibia, Sambia</strong> und <strong>Simbabwe</strong>. Insgesamt mindestens 3000 verschiedene Tier- und über 600 unterschiedliche Vogelarten sowie die größte Population von Afrikanischen Elefanten mit einem Bestand von etwa 250.000 Tieren:  Die Eckdaten des in Kurzform meist „<strong>Kaza</strong>“ genannten Naturschutzgebietes im südlichen Afrika sind beeindruckend. Das im August 2011 offiziell von Regierungsvertretern der beteiligten Länder eröffnete Gebiet wurde bereits seit 2003 geplant und soll in Bezug auf die verträgliche und gemeinsame Nutzung durch Mensch und Tier, Tourismus, Bodennutzung und Landwirtschaft neue und zukunftweisende Wege gehen.<span id="more-204"></span></p>
<p>Bereits 36 Schutzgebiete wurden grenzüberschreitend miteinander vernetzt und somit zu einer zusammenhängenden Fläche verbunden, die ca. 20 % größer als die Deutschlands ist.  Zu ihr gehören bekannte Ausflugsziele wie der <strong>namibische Caprivizipfel, der Chobe-Nationalpark</strong> und <strong>das Okavangodelta in Botsuana, der Hwange-Nationalpark in Simbabwe </strong>sowie die <strong>Victoriafälle </strong>zwischen Simbabwe und Sambia. Das Areal wurde 1997 von der südafrikanischen &#8220;Peace-Parks-Foundation&#8221; gegründet und seitdem vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt. Es soll vor allem den in der Region ansässigen Menschen zu Gute kommen und nachhaltigen Naturschutz, bestmöglichen Erhalt der einzigartige Biodiversität sowie auf das jeweilige Land genau abgestimmte Konservierungs- und Entwicklungsinitiativen sichern.</p>
<p>Langfristig ist die Einführung eines gemeinsam gültigen Visas für alle beteiligten Staaten des Kaza-Areals geplant, welches die Attraktivität für internationale Reisende und Urlauber noch steigern soll. Forschungsprojekte, die sich mit Wildhunden in Botsuana, der Erforschung prähistorischer Säbelantilopen in Angola, Fischen am Sambesifluss oder der Waldwirtschaft in Namibia beschäftigen, sind ebenfalls interessante Attraktionen für Touristen. Schon jetzt genießen Teilbereiche &#8220;Kazas&#8221; wie etwa der &#8220;<strong>Ngonye Falls Community Partnership Park</strong>&#8220;, der <strong>Lake Kariba, die Mkgadikgadi Pans</strong> und der <strong>Zambezi River</strong> eine Pionierrolle bei der Entwicklung eines erfolgreichen, weil sanften, langfristig angelegten, ökölogisch inspirierten und hauptsächlich der lokalen Bevölkerung zu Gute kommenden Tourismus.</p>
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		<title>Madagaskar: Tropenparadies im Indischen Ozean</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 06:47:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nicht wenige Besucher und Kenner Madagaskars beurteilen die geologisch bedingte und relative räumliche Isolation der fast 590 000 km² großen Insel im Indischen Ozean als Fluch und Segen zugleich. Während es für viele der etwa gut 20 Millionen menschlichen Bewohner des gelegentlich „sechster Kontinent“ genannten Eilandes nicht immer einfach ist, in ihrer Heimat ein gutes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_197" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Madagaskar_Tropenparadies.jpg"><img class="size-medium wp-image-197" title="Madagaskar" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Madagaskar_Tropenparadies-300x200.jpg" alt="Madagaskar" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der Pangalaneskanal, Foto: Lothar Henke  / pixelio.de</p></div>
<p>Nicht wenige Besucher und Kenner <strong>Madagaskar</strong>s beurteilen die geologisch bedingte und relative räumliche Isolation der fast 590 000 km² großen Insel im Indischen Ozean als Fluch und Segen zugleich. Während es für viele der etwa gut 20 Millionen menschlichen Bewohner des <strong>gelegentlich „sechster Kontinent“</strong> <strong>genannt</strong>en Eilandes nicht immer einfach ist, in ihrer Heimat ein gutes Auskommen zu finden, verdankt zumindest die madagassische Flora und Fauna der abgeschiedenen Lage ihre weltweite Einzigartigkeit. So gibt es etwa nur auf Madagaskar die affenähnlichen und in 70 Untergruppen aufgeteilten Lemuren. Auch die Igel-artigen Tenreks, das kleinste Chamäleon der Welt und viele endemische Insektenarten sind lediglich auf Madagaskar anzutreffen. Da es zudem nur wenige heimische Raubtiere, keine Schlangen und Affen gibt, konnten sich die oben genannten Arten seit der Loslösung der Insel vor 60 Millionen Jahren von den kontinentalen Landmassen Afrikas und Indiens bis zur erst sehr spät einsetzenden menschlichen Besiedlung ab ca. 350 v. Chr. nahezu ungestört und -gefährdet entwickeln.<span id="more-196"></span></p>
<p>Obwohl aber der Schutz der singulären Umwelt sogar in der Verfassung des Landes verankert ist und es inselweit etwa 60 Schutzgebiete unter staatlicher wie privater Regie gibt- die Bekanntesten unter ihnen sind diejenigen</p>
<div id="attachment_198" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Lemuren.jpg"><img class="size-medium wp-image-198" title="Lemuren" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Lemuren-300x250.jpg" alt="Lemuren" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Erst mal schnuppern, Foto: Peter Reinäcker  / pixelio.de</p></div>
<p>in und bei Andasibe, Ankarafantsika, Ankarana, Bemaraha, Isalo, Montagne d’Ambre und Ranomafana-, steht es z.B. um den einstmals flächendeckenden Regenwald nicht sehr gut. Nur noch in wenigen Regionen wie z.B. auf der <strong>Masoala-Halbinsel</strong> können Teile der heute gerade noch 4 Prozent <strong>Regenwald</strong> besichtigt werden. Von den insgesamt 12.000 bis 14.000 Pflanzenarten in Madagaskar sind  mehr als 85 Prozent endemisch, zu den häufigtsen gehören die vielen unterschiedlichen Orchideenarten, die Sukkulentflora der Trockengebiete, die Baobab-(Affenbrot-), Palmen-, Farn- und viele weitere Baumarten. Ebenfalls typisch für die Flora des Landes sind Wolfsmilchgewächse, Hülsenfrüchtler, Sapotengewächse, Schwarzmundgewächse, Schraubenbäume, Annonengewächse, Balsaminengewächse, Bambusgewächse und Winteraceae. Klassische Nutzpflanzen wie z.B. Kakao und Zuckerrohr werden im <strong>Sambirano-Becken im Nordwesten</strong> angebaut. Kaffee, Nelken und Vanille sind weitere wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse Madagaskars, diese Naturprodukte eignen sich natürlich auch gut als Reisesouvenir und Mitbringsel aus dem Urlaub.</p>
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		<title>Jagdurlaub in Namibia: Von Kudus, Oryxantilopen, Springböcken und Bergzebras</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 06:11:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Waidmannsheil im Wüstensand? Treibjagd in den Tropen? Nach Windhoek wegen Wild? Solche eher rhetorischen Fragen würden erfahrene Jäger natürlich schnell mit einem wissenden Lächeln auf den Lippen positiv beantworten, gilt der südwestafrikanische Staat doch seit geraumer Zeit wegen seiner großen,von viel unterschiedlicher „Beute“ bevölkerten Jagdgebiete und vielseitig infrastrukturell ausgerichteter Farmen als sehr gute Adresse für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_191" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Jagdurlaub-in-Namibia.jpg"><img class="size-medium wp-image-191" title="Ranger in Namibia" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Jagdurlaub-in-Namibia-300x225.jpg" alt="Ranger in Namibia" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Stolz, Foto: Kunstzirkus  / pixelio.de</p></div>
<p>Waidmannsheil im Wüstensand? Treibjagd in den Tropen? Nach Windhoek wegen Wild? Solche eher rhetorischen Fragen würden erfahrene Jäger natürlich schnell mit einem wissenden Lächeln auf den Lippen positiv beantworten, gilt der südwestafrikanische Staat doch seit geraumer Zeit wegen seiner großen,von viel unterschiedlicher „Beute“ bevölkerten Jagdgebiete und vielseitig infrastrukturell ausgerichteter Farmen als sehr gute Adresse für Jagdurlauber.<span id="more-189"></span></p>
<p>Während der namibische<strong> Trophäenjagdsaison vom 1. Februar bis zum 30. November</strong> bieten sich Jagdinteressierten zahlreiche Möglichkeiten ihrem Hobby in einer wilden und rauen, aber doch immer sehr beeindruckenden Landschaft nachzugehen. Dabei werden die in Namibia angebotenen Jagdarten grob in drei Kategorien eingeteilt: Stark verbreitet sind etwa die sogenannten Angebote zur <strong>Farmjagd</strong>, bei der der Gastjäger meist relativ gut und preiswert jagen sowie in familiärer Atmosphäre den Farmbetrieb kennen lernen können. Diese über das ganze Land verteilten Farmen bieten die selektive Trophäenjagd in der Regel neben ihrer Haupttätigkeit, der extensiven Viehzucht, an und werden fast immer von einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis charakterisiert. So lassen sich z.B. für einen Jagdtag pro Jäger ungefähr 150 Euro kalkulieren.</p>
<p>Größere Farmen in, von Gastjägern auf ihren Reisen häufig besuchten namibischen Gegenden wie z.B. im nördlich gelegenen Etosha-Nationalpark, haben sich mittlerweile zum Teil ganz von der Nutzviehhaltung getrennt und werden jetzt zumeist als reine <strong>Wildfarmen</strong> geführt, die neben einer größeren Artenvielfalt auch einen höheren Unterbringungskomfort vorzuweisen haben. Dementsprechend ist ein Aufenhalt dort natürlich auch etwas preisintensiver und die Kosten können pro Jagdtag und Jäger schon leicht 200 Euro oder mehr betragen.</p>
<p>Die &#8220;Königsdisziplin&#8221; der namibischen Jagd ist aber sicherlich die dritte Variante, die <strong><a title="Was bedeutet eigentlich – Safari?" href="http://www.africanadventure.de/was-bedeutet-eigentlich-safari.html" target="_self">Safari</a>jagd</strong> auf offenen Konzessionen nach lokalem Steppenwildarten bzw. wehrhaftem Großwild wie etwa Kudu, Oryx, Springbock und Antilope oder Büffel, Löwe und Leopard. Die Preise für solche Safaris richten sich stark nach dem gejagten Tier und sind meist nur auf Anfrage bei den jeweiligen Veranstaltern zu erfahren.</p>
<div id="attachment_190" class="wp-caption alignright" style="width: 309px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Kudu_Namibia.jpg"><img class="size-medium wp-image-190" title="Kudu - afrikanische Antilopenart" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/11/Kudu_Namibia-299x300.jpg" alt="Kudu - afrikanische Antilopenart" width="299" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Namibia - Kudu, Foto: Olaf Schneider  / pixelio.de</p></div>
<p>Ganz unabhängig von der vom jeweiligen Jäger auf seiner Reise angestrebten Jagdform, sollten alle Jagdurlauber darauf achten, mit einem registrierten namibischen Trophäenjagd-Veranstalter und Mitglied der Namibia Professional Hunting Association (NAPHA) zu buchen und auf die Jagd zu gehen. Diese erfüllen die zum Teil strengen und detaillierten Bestimmungen des namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus bezüglich der verschiedenen Lizenzbestimmungen zur Jagd im Land. Ebenfalls ist auf die Bestimmungen zur Einfuhr von Jagdwaffen und Munition zu achten, damit die Reise nicht schon  bei der Einreise abrupt endet, noch bevor sie richtig begonnen hat.</p>
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		<title>Umweltschutz in Afrika: Kenia trauert um die „Mutter der Bäume“ Wangari Maathai</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ucca</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr Lebensweg war ungewöhnlich, mutig und diente als Vorbild für viele – nicht nur Frauen – nicht nur – in Afrika. Die im Jahr 2004 mit dem Friedensnobelpreis für ihren Kampf für Frauenrechte und ihre Verdienste um den Umweltschutz ausgezeichnete Wangari Maathai ist am 25.9.2011 im Alter von 71 Jahren in der kenianischen Hauptstadt Nairobi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_182" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/10/Umweltschutz-in-AfrikaBesprechung_Kunstzirkus_pixelio_27_9_2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-182 " title="Kenia trauert" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/10/Umweltschutz-in-AfrikaBesprechung_Kunstzirkus_pixelio_27_9_2011-300x224.jpg" alt="Kenia trauert" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Besprechung, Foto: Kunstzirkus / pixelio.de</p></div>
<p>Ihr Lebensweg war ungewöhnlich, mutig und diente als Vorbild für viele – nicht nur Frauen – nicht nur – in Afrika. Die im Jahr 2004 mit dem Friedensnobelpreis für ihren Kampf für Frauenrechte und ihre Verdienste um den Umweltschutz ausgezeichnete Wangari Maathai ist am 25.9.2011 im Alter von 71 Jahren in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gestorben.<span id="more-181"></span></p>
<p>Das von ihr im Jahr 1977 maßgeblich mit initierte „Green Belt Movement“ gilt als  die erste und effektivste Bewegung zum Schutz der vielfach durch Raubbau bedrohte Umwelt in Afrika, deren bedeutsamer Ansatz gerade darin bestand und besteht, die weibliche Bevölkerung aktiv in den Schutz der umliegenden Natur und damit auch des eigenen Lebensraums einzubinden.</p>
<p>Seit den späten 1970er Jahren wurden unter der Federführung des GBM über 30 Millionen Bäume gepflanzt und mehr als 30.000 Frauen in ökologischer Forstwirtschaft, Imkerei, Nahrungsmittelverarbeitung und vielen weiteren Arten der Einkommenssicherung ausgebildet und geschult.</p>
<p>Die zeitweilig stellvertretenden Ministerin für Umweltschutz in der Regierung von Mwai Kibaki und Gründerin der „Mazingira Green Party of Kenya“ war weithin unter dem Namen &#8220;Mutter der Bäume&#8221; bekannt. Sie galt als bestimmt, entschlossen und furchtlos, trotz mehrerer Inhaftierungen und Folterungen in der Diktatur unter Daniel arap Moi in den 1990er Jahren ließ  sie sich nicht einschüchtern, und verfolgte unbeirrbar ihren Weg.</p>
<p>Die „Mama Miti“ (Mutter der Bäume) erwarb als erste Frau aus Kenia den Doktortitel an der University of Nairobi im Jahr 1971, vorherige Studienaufenthalte hatten sie auch in die USA und nach <a title="Afrikanischer Prinz studiert in Deutschland" href="http://www.africanadventure.de/afrikanischer-prinz-studiert-in-deutschland.html" target="_self">Deutschland</a> geführt. Bereits 1984 wurde sie mit dem sog. Alternativen Friedensnobelpreis geehrt, im Laufe der Jahre folgten neben anderen Auszeichnungen u.a. der „Windstar Award for the Environment“ 1989, der „Africa Prize for Leadership for the Sustainable End of Hunger“ und der „Goldman Environmental Prize“ 1991.</p>
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		<title>Das Tierparadies Botswana – Meine Safari in die 4 Nationalparks des südafrikanischen Landes</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ucca</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit meiner Kindheit bin ich von der Tierwelt Afrikas fasziniert, wahrscheinlich ist mein Großvater mütterlicherseits daran „schuld“, denn er hat mir damals immer wieder von seiner Zeit als Farmer in Namibia und seinen Erlebnissen mit wilden Tieren erzählt.
Ob das alles so gestimmt hat, wie es von meinem Opa seinerzeit blumig geschildert wurde, bezweifele ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_176" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/10/254017_R_K_by_Lothar-Henke_pixelio.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-176" title="Chobe Fluß bei Kasane" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/10/254017_R_K_by_Lothar-Henke_pixelio.de_-300x186.jpg" alt="Chobe Fluß bei Kasane" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Am Chobe River, Foto: Lothar Henke  / pixelio.de</p></div>
<p>Schon seit meiner Kindheit bin ich von der Tierwelt Afrikas fasziniert, wahrscheinlich ist mein Großvater mütterlicherseits daran „schuld“, denn er hat mir damals immer wieder von seiner Zeit als Farmer in Namibia und seinen Erlebnissen mit wilden Tieren erzählt.</p>
<p>Ob das alles so gestimmt hat, wie es von meinem Opa seinerzeit blumig geschildert wurde, bezweifele ich zwar schon länger, aber nichts desto trotz fesseln mich Dokumentationen über die Fauna des südlichen Afrika noch heute, und ich spielte schon oft mit dem Gedanken mir diese bei einer Reise einmal persönlich anzusehen.<span id="more-172"></span></p>
<p>Letztes Jahr wurde dieser alte Traum dann endlich wahr, zwar nicht in dem „Sagenland“ meiner Kindheit Namibia, aber dafür in dessen Nachbarland Botsuana, welches im Osten an Namibia grenzt. Ich hatte mir extra zwei Monate unbezahlten Urlaub genommen, denn ich wollte unbedingt alle vier Nationalparks Botsuanas besuchen, namentlich den „Chobe-Nationalpark“, den „Gemsbok-Nationalpark“, den „Makgadikgadi-Pans-Nationalpark“ und den „Nxai-Pan-Nationalpark“.</p>
<p>Der Chobe-Nationalpark war der erste, 1967 gegründete Park seiner Art in Botsuana, er ist nach zwei Vergrößerungen inzwischen fast 11 000 km² groß, ist vor allem von riesigen Elefanten- und Büffelpopulationen besiedelt, doch auch Streifengnus, Zebras, Impalas und einige Löwenherden als deren natürliche Feinde finden sich dort. Untergekommen bin ich während meiner 10 Tage dort im Ihaha Campsite am Chobe Fluß bei Kasane, nachts kamen sogar ab und zu mal ein paar Flußpferde dort vorbei!</p>
<div id="attachment_178" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/10/480675_R_K_B_by_Siegbert-Heinecke_pixelio.de_.jpg"><img class="size-medium wp-image-178" title="Safari-Tour" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/10/480675_R_K_B_by_Siegbert-Heinecke_pixelio.de_-224x300.jpg" alt="Safari-Tour" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Safari im Sonnenuntergang, Foto: Siegbert Heinecke  / pixelio.de</p></div>
<p>Der Gemsbok-Nationalpark, der mittlerweile in dem mit Südafrika grenzüberschreitenden und 42 000 km² großen „Kgalagadi Transfrontier National Park“ aufgegangen ist, war die zweite Station meiner Reise. Die sehr trockene Region erlaubt den dort lebenden Spring- und Spießböcken, Gnus, Kuhantilopen, Elenantilopen, Löwen, Löffelhunden, Tüpfelhyänen und wenigen Giraffen ein Überleben nur an den wenigen Wasserlöchern, die natürlich entsprechend überlaufen sein können. 14 Tage verbrachte ich dort, und zwar abwechselnd in den drei Camps Twee Rivieren Rest Camp, Mata-Mata Rest Camp und dem Nossob Rest Camp.</p>
<p>Dann führte mich mein ausgedehnter Safari-Urlaub wieder in Richtung Norden in den knapp 5000 Km² großen Makgadikgadi-Pans-Nationalpark, in dem Elefanten, Zebras und einige wenige Flusspferde, aber vor allem sehr viele Vögel leben, denen die unglaubliche Hitze hier am Rande der Kalahari nichts auszumachen scheint. Da es hier lediglich ein paar wenige Campingmöglichkeiten gibt, fuhr ich direkt weiter in den benachbarten nördlichen und knapp 2600 Km² großen Nxai-Pan-Nationalpark.</p>
<p>Löwen, Löffelhunde, Schabrackenschakale, Giraffen, Kudus, Impalas, Springböcke,  Spießböcke, Elefanten und Zebras bevölkern den Park. Die Duschen, Toiletten und Abwaschmöglichkeiten der zwei Campingplätze bieten einen angenehmen, wenn auch nicht übermäßigen Komfort.</p>
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		<title>Tansania – die Insel Sansibar: Heimat der Gewürznelken und einstiges Zentrum des Sklavenhandels</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 13:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ucca</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vor der Küste des ostafrikanischen Staates Tansania gelegene und diesem verwaltungstechnisch zugehörige Insel Sansibar kann auf eine lange, ereignisreiche und bewegte Geschichte zurück blicken, die neben der oft wechselnden Fremdherrschaft durch verschiedene Kolonialmächte vor allem auch durch den damaligen Sklavenhandel, zahlreiche innen- und außenpolitische Turbulenzen, lebhaften Handel und auch durch eine seit etwa der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vor der Küste des ostafrikanischen Staates Tansania gelegene und diesem verwaltungstechnisch zugehörige Insel Sansibar kann auf eine lange, ereignisreiche und bewegte Geschichte zurück blicken, die neben der oft wechselnden Fremdherrschaft durch verschiedene Kolonialmächte vor allem auch durch den damaligen Sklavenhandel, zahlreiche innen- und außenpolitische Turbulenzen, lebhaften Handel und auch durch eine seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sich langsam aber stetig entwickelnde touristische Infrastruktur geprägt wurde und wird.<span id="more-165"></span></p>
<p>Knapp 1,5 Millionen Einwohner leben auf dem ca. 2650 Km² großen Eiland, vorrangig Afrikaner, Inder, Perser, Araber sowie einige Nachkommen der einstigen portugiesischen, englischen, italienischen und deutschen Kolonialherren, Kaufleute und Siedler. Von 1505 bis zum Ende des 17.Jahrhunderts war Sansibar portugiesische Kolonie, vom 17. bis 19. Jahrhundert stand der Archipel – Sansibar ist eigentlich eine Inselgruppe, und besteht aus den vier Inseln Unguja, Pemba, Mafia und Tumbatu – unter der Herrschaft der Sultane von Oman, welche die Inseln intensiv für den Sklavenhandel nutzten. Ab 1890 wurde es britisches Protektorat, und im Jahr 1963 erfolgte dann schließlich die formale Unabhängigkeit, die, durchbrochen durch einen blutigen Bürgerkrieg im Jahr 1964, in dem Zusammenschluss mit der ebenfalls neu gegründeten Republik Tansania auf dem Festland mündete.</p>
<p>Wichtigster Wirtschaftszweig Sansibars ist immer noch die Gewürzproduktion, vor allem Gewürznelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer und der Anbau von Kokospalmen garantieren den Menschen einen verlässlichen, wenn auch sehr niedrigen Lebensstandard. Neu dazu gekommen ist seit etwa den 1970er Jahren auch der Tourismus, Hotels und touristische Einrichtungen entstanden seitdem vor allem entlang der vielen Küsten Sansibars. Urlauber, die sich zu einer Reise nach Sansibar entschließen, erwartet ein tropisches Klima mit Regenzeiten von März bis Mai und von Oktober bis November sowie ein kultureller Stilmix aus Moscheen, Kirchen und Hindu-Tempeln, afrikanischen Märkten, Kolonialbauten und britische Handelshäusern, omanischen Forts und geschnitzten arabischen Holztüren. Geographisch bestimmen atollartige Buchten, Wallriffe, Steilküsten, Korallenriffe und weiße Sandstrände die Inseln, die Tierwelt wird von Meeresschildkröten und mehreren Hai-Arten dominiert.</p>
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		<title>Die Zukunft des Tourismus in Ägypten – eine gerechtere Verteilung?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 10:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ucca</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht wenige der zahlreichen Korrespondenten westlicher Medien und andere ausländische Beobachter waren angesichts der meist sehr freundlichen Begrüßung mit eben genau diesem langjährigen offiziellen ägyptischen Tourismus-Slogan durch die demonstrierenden Massen auf dem Kairoer Tahrir-Platz und anderswo im unerwartet sehr schnell turbulent gewordenen Nilstaat überrascht. Wie sich der Tourismus in Ägypten in nächster Zeit entwickeln wird, ist nach Meinung vieler Reisexperten momentan jedoch noch nicht detailliert abzuschätzen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--95184133--><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em></p>
<div id="attachment_228" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/03/Urlaub-in-Ägypten.jpg"><img class="size-medium wp-image-228" title="Urlaub in Ägypten" src="http://www.africanadventure.de/wp-content/uploads/africanadventure/2011/03/Urlaub-in-Ägypten-300x225.jpg" alt="Urlaub in Ägypten" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Urlaub in Ägypten, Foto: Leander Kaufmann  / pixelio.de</p></div>
<p></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Welcome to Egypt!“ </em>Nicht wenige der zahlreichen Korrespondenten westlicher Medien und andere ausländische Beobachter waren angesichts der meist sehr freundlichen Begrüßung mit eben genau diesem langjährigen offiziellen ägyptischen Tourismus-Slogan durch die demonstrierenden Massen auf dem Kairoer Tahrir-Platz und anderswo im unerwartet sehr schnell turbulent gewordenen Nilstaat überrascht. Wie sich der Tourismus in Ägypten in nächster Zeit entwickeln wird, ist nach Meinung vieler Reisexperten momentan jedoch noch nicht detailliert abzuschätzen. Viel wird davon abhängen, ob sich die gesellschaftlich-politische Lage im Land weiterhin beruhigt, und somit Urlauber, die momentan noch von den jüngsten Unruhen abgeschreckt wurden, wieder volles Vertrauen in die zweifellos sehr gute touristische Infrastruktur vor Ort finden.<span id="more-152"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dem Tourismus als eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes kam dabei in der Vergangenheit bislang eine tendenziell zwiespältige Rolle zu: Einerseits garantierte er vielen Menschen speziell in den bekannten und viel bereisten Touristenhochburgen Ägyptens wie etwa Gizeh, Kairo, Alexandria, Luxor, dem Tal der Könige, Hurghada am Roten Meer und Sharm El-Sheikh im Süden der Sinai-Halbinsel verlässlich, wenn auch nicht allzu viel Lohn und Brot, z.B. als Hotelangestellte und Fremdenführer, andererseits wirtschafteten gerade die nicht selten korrupten Eliten rund um Ex-Präsidenten Mubarak wie auch viele ranghohe Militärs den Löwenanteil der Gewinne in ihre eigene Taschen. Die bisher sehr geringen Einkommen, welche von den Einheimischen im Tourismus verdient wurden, waren neben der massenhaften sonstigen Arbeitslosigkeit nicht zuletzt ein Grund für die plötzliche Auflehnung des ägyptischen Volkes, und es wäre sicher wünschenswert, dass sich diese ökonomische Ungerechtigkeit in Zukunft rasch ändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Als großer Ägypten-Fan, der das Land schon oft und in vielen Regionen bereist hat, befürworte ich auf jeden Fall eine ausgewogenere Verteilung der doch recht großen Gewinne aus dem Tourismus an das gesamte ägyptische Volk. Ich hoffe auch sehr, dass die Begeisterung und der Enthusiasmus, welche die bewegenden Bilder vom Tahrir-Platz in vielen westlichen Ländern bewirkt haben, auch dazu beitragen werden, dass sich zukünftige Ägypten-Besucher bei ihren Reisen und Urlaubsaufenthalten am Nil ihrer Verantwortung bewusst werden und nicht immer nur das möglichst billige Angebot jagen, sondern vielmehr auch die lokalen und regionalen Dienstleistungssektoren und Branchen stärker unterstützen als dies bisher der Fall war.</p>
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